Juna von Korn (Juna)
"Blut mag binden, doch der wahre Bund liegt in der Ehre. Und Ehre bricht man nicht."
Über den Charakter
Juna von Korn, Tochter des kleinen Grafenhauses von Drannkofer im Norden von Kesselhelm, befindet sich auf dem beschwerlichen Weg nach Drakkenheim. Doch ihre Reise ist von Widrigkeiten gezeichnet – und von einem Verrat, der tiefer schneidet als jede Wunde.
Alles nahm seinen Anfang, als ihr Vater, Gregor von Korn, genannt der Harte, ihr einen Auftrag von höchster Bedeutung übertrug:
Sie sollte Dokumente des Hauses von Korn aus Drakkenheim sichern – Schriften, die für die Geschichte ihrer Familie von größter Wichtigkeit sind.
In einer kleinen Gruppe brachen sie eines morgens auf in Richtung Drakkenheim. Doch die fröhliche Gemeinschaft sollte nicht lange halten. Zwei Tage und zwei Nächte. Und Juna stand alleine da. Mitten in der Nacht belauschte sie den Verrat, ein Verrat der gegen sie gerichte war. Und seit dieser Nacht weiß Juna, dass selbst Blut keine Treue garantiert.
Nun ist sie allein. Ohne Gold, ohne Begleiter und mit kaum einer Aussicht auf Erfolg.
Doch sie schreitet weiter, aufrecht und entschlossen, getragen von Pflichtbewusstsein und jenem unbeugsamen Stolz, den ihr Vater einst in ihr säte.
Denn der Name von Korn mag nicht jedem bekannt sein – aber Juna wird nicht jene sein, die ihn stürzen lässt.
Kombinationen
Weiteres
Aus Juna wird Naomi (Hier sieht man ihre normale Kleidung)
Drei Tage in Aldors schwebendem Refugium haben ihre Spuren hinterlassen. Nach schmerzhaften Verlusten und den Ereignissen der vergangenen Tage entscheidet sich Juna, nicht nur ihr Äußeres zu verändern, sondern auch einen Teil ihrer Vergangenheit hinter sich zu lassen.
Mit einem neuen Erscheinungsbild und unter dem Namen Naomi betritt sie erneut die Straßen Drakkenheims. Doch auch wenn ihr altes Gesicht verschwunden ist, bleiben die Erinnerungen an das, was sie erlebt und verloren hat.
Ein neues Gesicht. Ein neuer Name. Doch dieselbe Geschichte.