Athemus Thalor (Athemus)
"Mein Vater opferte sein Leben für meines. Jetzt liegt es an mir, seinem Opfer einen Sinn zu geben."
Athemus Thalor wuchs auf dem Anwesen Thalorhain als Adoptivsohn von Aurelius auf. Aurelius erzog ihn nach den Idealen von Luminus und behandelte ihn stets wie seinen eigenen Sohn. Während Athemus in seinem Vater Liebe und Halt fand, entwickelte sein älterer Bruder Caelis mit den Jahren einen tiefen Hass auf ihn. Seinen engsten Vertrauten fand Athemus in seinem besten Freund Eilon Marr, der ihn durch seine gesamte Kindheit begleitete.
Jahre später ermordete Caelis Eilon und lenkte den Verdacht auf Athemus. Als der Monarch von Luminus Aurelius traf, nutzte Caelis die Gelegenheit, seinen Bruder endgültig aus dem Weg zu räumen. Vor den Augen Aurelius wurde Athemus ohne Gerichtsverfahren zum Tode verurteilt und vom Monarchen hingerichtet.
Von Trauer überwältigt betete Aurelius an einem Altar des Urtümlichen Luminus um ein Wunder. Doch nicht Luminus antwortete auf sein Gebet. Stattdessen erhörte ihn eine unbekannte Macht und bot ihm einen Handel an: Ein Leben für ein Leben. Ohne zu zögern opferte Aurelius sein eigenes Leben, damit Athemus zurückkehren konnte.
Seit seiner Wiederkehr trägt Athemus die Last dieses Opfers und den Einfluss jener fremden Macht in sich. Auf seiner Reise sucht er nach der Wahrheit hinter Aurelius Tod, den Machenschaften seines Bruders und der Identität des Wesens, das auf ein Gebet antwortete, das niemals an es gerichtet war. Seine größte Herausforderung ist es, den Idealen seines Vaters treu zu bleiben, ohne sich von Hass und Vergeltung verschlingen zu lassen.